Liedtexte
Siehst du das Lamm
1. Siehst du das Lamm in jener Nacht,
sein Blut, an Türen angebracht,
das Zeichen, das den Tod bezwingt,
den Unterdrückten Rettung bringt.
2. Siehst du das Lamm, dort am Altar?
Des Volkes Schuld von einem Jahr
liegt nun auf ihm, es kauft sie los,
das Opferlamm, so makellos.
3. So wie ein Lamm geht er ans Kreuz,
der Liebe letzte Konsequenz.
Er trägt die Last der ganzen Welt,
von Leid und Schmerzen ganz entstellt.
Text und Musik aller Stücke: Albert Frey
© 2022 Creative Kirche Witten
Außer:
02+03+10 ©2002 FREYKLANG, admin. by Gerth Medien, Asslar
05 ©2004 FREYKLANG, admin. by Gerth Medien, Asslar
09 ©1994 SCM-Hänssler, Holzgerlingen
19 ©1999 SCM-Hänssler, Holzgerlingen
Zwischen Himmel und Erde (V1)
1. Zwischen Himmel und Erde ist ein Riss
und ein Kampf zwischen Licht und Finsternis
in dieser Zwischenzeit, in dieser Zwischenzeit.
Zwischen Himmel und Erde sind wir noch,
und das, was wir nicht wollen, tun wir doch
in dieser Zwischenzeit, in dieser Zwischenzeit.
Mitten in dieser Welt, doch nicht von dieser Welt,
wir gehören zu dir, und doch sind wir noch hier.
Zwischen Himmel und Erde hängst du dort,
ganz allein und verlassen von Mensch und Gott,
zwischen Himmel und Erde ausgestreckt, dort am Kreuz.
Zwischen Himmel und Erde hängst du dort,
wo die Balken sich kreuzen, ist der Ort
wo sich Himmel und Erde trifft in dir, dort am Kreuz.
Text und Musik aller Stücke: Albert Frey
© 2022 Creative Kirche Witten
Außer:
02+03+10 ©2002 FREYKLANG, admin. by Gerth Medien, Asslar
05 ©2004 FREYKLANG, admin. by Gerth Medien, Asslar
09 ©1994 SCM-Hänssler, Holzgerlingen
19 ©1999 SCM-Hänssler, Holzgerlingen
Vater vergib
Vater vergib, Vater vergib, Vater vergib,
denn sie wissen nicht, was sie tun.
1. Seit uralten Zeiten schreit Abels Blut.
Ein endloses Streiten, kein Mensch ist gut.
Von Müttern und Vätern wirkt Unheil fort,
macht Opfer zu Tätern, kein sichrer Ort.
Aus Angst entsteht Misstraun, nichts ist, wie es scheint.
So wachsen die Mauern, der Fremde wird Feind.
Wer durchbricht den Teufelskreis?
2. Wer legt sich als Brücke über den Spalt?
Wer schließt diese Lücke ohne Gewalt?
Die andere Wange, wer hält sie hin,
verzichtet auf Rache, ohne Gewinn?
Statt Auge um Auge und statt Zahn um Zahn
schenkt Liebe Vertrauen, sie rechnet nicht an.
Sie durchbricht den Teufelskreis.
Vater vergib, Vater vergib, Vater vergib,
denn wir wissen nicht, was wir tun.
Sehn wir die Folgen unserer Taten?
Wofür sind wir blind?
Können wir lernen selbst die zu lieben,
die gegen uns sind?
Text und Musik aller Stücke: Albert Frey
© 2022 Creative Kirche Witten
Außer:
02+03+10 ©2002 FREYKLANG, admin. by Gerth Medien, Asslar
05 ©2004 FREYKLANG, admin. by Gerth Medien, Asslar
09 ©1994 SCM-Hänssler, Holzgerlingen
19 ©1999 SCM-Hänssler, Holzgerlingen
Wir alle
1. Ich bin nicht Richter über den Glauben,
mir steht kein Urteil über dich zu.
Ich seh die Splitter in deinen Augen,
doch meine Balken siehst vielleicht du.
Vom nahen Osten kommt nicht nur Schrecken,
der arme Süden ist doch auch reich.
Ich schätze Weisheit aus allen Völkern,
wir sind verscheiden und doch so gleich.
Die Sonne scheint über uns alle.
Der Regen lässt keinen aus.
Ich wünsche nur jedem, den Retter zu kennen,
und Gott nicht nur Herr, sondern Vater zu nennen.
Wer glaubt, dass er steht, sehe, dass er nicht falle.
Vergebung und Gnade brauchen wir alle.
2. Es gab viel Unrecht in Gottes Namen,
die frohe Botschaft wurde verkehrt.
Und die Im Zeichen des Kreuzes kamen,
waren im Herzen oft selbst nicht bekehrt.
Ich könnte weinen, dass Macht und Missbrauch
sich mit der Botschaft der Liebe vermischt.
Doch Gottes Reich hat andere Grenzen,
er sieht die Herzen, nicht was vor Augen ist
Text und Musik aller Stücke: Albert Frey
© 2022 Creative Kirche Witten
Außer:
02+03+10 ©2002 FREYKLANG, admin. by Gerth Medien, Asslar
05 ©2004 FREYKLANG, admin. by Gerth Medien, Asslar
09 ©1994 SCM-Hänssler, Holzgerlingen
19 ©1999 SCM-Hänssler, Holzgerlingen
Heute noch
1. Ich würd es gern ändern, jetzt ist es zu spät.
Das, was ich nun ernte, das hab ich gesät.
Es gab viele Gründe, doch ich weiß: am Ende
war’s meine Wahl, die schlechtere Wahl.
2. Wer ist dieser Andre, der Mann neben mir?
Ich spür, er ist anders, nicht schuldig wie wir.
Denk an mich, Jesus, wenn du in dein Reich kommst.
Er sieht mich an und er spricht mich frei:
Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein.
Heute noch gehst du mit mir in Gottes Reich ein.
Glaube mir, vertraue mir, heute noch.
3. Wie kann das denn sein, was bringe ich schon?
Ich kam kurz vor Schluss, er zahlt vollen Lohn.
Als ehrlicher Sünder, erleuchteter Blinder
Ist er mein Licht, verurteilt mich nicht
Das ist die göttliche Barmherzigkeit.
Das ist die größere Gerechtigkeit.
Ich bin nicht Opfer der Vergangenheit.
Jetzt lebe ich mit ihm in Ewigkeit.
Text und Musik aller Stücke: Albert Frey
© 2022 Creative Kirche Witten
Außer:
02+03+10 ©2002 FREYKLANG, admin. by Gerth Medien, Asslar
05 ©2004 FREYKLANG, admin. by Gerth Medien, Asslar
09 ©1994 SCM-Hänssler, Holzgerlingen
19 ©1999 SCM-Hänssler, Holzgerlingen
Wir treffen uns am Kreuz
1. Wir treffen uns am Kreuz, wir treffen uns ganz unten.
Wir zeigen unser Herz, wir zeigen unsre Wunden.
Wir kommen, wie wir sind, wir müssen nichts verbergen.
Wir sehen, wir sind blind, wir brauchen andre Augen.
Für alle Armen, Nackten und Bloßen,
für die Verlierer und die Verstoßnen,
für alle, die weder klein noch groß sind,
für alle ist hier Platz.
Er ist der Erste, er ist der Letzte.
Das sind die Plätze, die schon besetzt sind.
Er ist der Größte, er wird der Kleinste.
Er leidet mit uns, und er kämpft für uns.
2. Wir treffen uns am Kreuz, wir strecken unsere Waffen.
Wir scheitern an uns selbst, das Ziel ist nicht zu schaffen.
Wir brauchen keinen Schein, wir brauchen keine Lügen.
Was ist, das darf auch sein, die Gnade soll genügen.
Für alle Kranken, Müden, Geplagten,
für die Verfolgten und die Verklagten,
für alle, die grandios versagten,
für alle ist hier Platz,
Nimm deinen Platz ein, hier in der Mitte.
Du bist nicht besser, du bist nicht schlechter.
Nimm deinen Platz ein, an meiner Seite.
Ja, wir sind viele, doch er sieht alle.
Text und Musik aller Stücke: Albert Frey
© 2022 Creative Kirche Witten
Außer:
02+03+10 ©2002 FREYKLANG, admin. by Gerth Medien, Asslar
05 ©2004 FREYKLANG, admin. by Gerth Medien, Asslar
09 ©1994 SCM-Hänssler, Holzgerlingen
19 ©1999 SCM-Hänssler, Holzgerlingen
Sieh
1. Sieh, das ist deine Mutter, sieh das ist dein Sohn.
Ihr habt jetzt einander, ihr seid nicht allein.
Sieh, das ist deine Schwester, sieh sie in ihrer Not.
Seht, ihr braucht einander, sitzt im selben Boot.
Wir sind so verschieden, schließen wir Frieden,
versöhnt durch ihn.
Wir tragen zusammen, teilen die Lasten,
vereint ihn ihm.
Niemand lebt für sich allein.
Wir sind hier, um füreinander da zu sein.
Niemand lebt für sich allein.
Lasst uns unser Leben miteinander teiln.
Wir sind hier in unsrer Welt
zusammengestellt.
2. Sieh, das ist dein Bruder, sieh, das ist sein Weg.
Seht, lernt voneinander, schätzt, was ihr entdeckt.
Seht, das sind eure Kinder, pflegt die Blüte, die wächst.
Seht, das sind eure Eltern, ehrt den Stamm, der euch trägt.
Seht die Mutter der Schmerzen,
ein Schwert durch ihr Herz gehn,
sie bleibt unterm Kreuz stehn.
Seht den Mann an der Seite,
den er so sehr liebte,
er bleibt bis zum Ende.
Sieh, deine Mutter, sieh, dein Sohn.
Sieh, deine Schwester, sieh, dein Bruder
Sieh, sieh, sieh, sieh.
Text und Musik aller Stücke: Albert Frey
© 2022 Creative Kirche Witten
Außer:
02+03+10 ©2002 FREYKLANG, admin. by Gerth Medien, Asslar
05 ©2004 FREYKLANG, admin. by Gerth Medien, Asslar
09 ©1994 SCM-Hänssler, Holzgerlingen
19 ©1999 SCM-Hänssler, Holzgerlingen
Wo ich auch stehe (Neufassung)
1. Wo ich auch stehe, du warst schon da.
Wenn ich auch fliehe, du bist mir nah.
Was ich auch denke, du weißt es schon.
Was ich auch fühle, du wirst verstehn.
Und ich danke dir, dass du mich kennst
und trotzdem liebst,
und dass du mich beim Namen nennst
und mir vergibst.
Ja, du richtest mich wieder auf
und du hebst mich zu dir hinauf.
Und ich danke dir, dass du mich kennst
und trotzdem liebst.
2. Du kennst mein Herz, die Sehnsucht in mir.
Du fühlst mit uns, kennst Schwachheit wie wir.
Du bist ganz Mensch, doch bliebst ohne Schuld.
Du bist barmherzig, voller Geduld.
Und ich danke dir, dass du mich kennst
und wirklich liebst,
und dass du mich beim Namen nennst
und mir vergibst.
Ja, du richtest mich wieder auf
und du hebst mich zu dir hinauf.
Und ich danke dir, dass du mich kennst
und wirklich liebst.
Und ich danke dir, dass du mich kennst
und so sehr liebst,
und dass du mich beim Namen nennst
und mir vergibst.
Ja, du richtest mich wieder auf
und du hebst mich zu dir hinauf.
Und ich danke dir, dass du mich kennst
und so sehr liebst.
Text und Musik aller Stücke: Albert Frey
© 2022 Creative Kirche Witten
Außer:
02+03+10 ©2002 FREYKLANG, admin. by Gerth Medien, Asslar
05 ©2004 FREYKLANG, admin. by Gerth Medien, Asslar
09 ©1994 SCM-Hänssler, Holzgerlingen
19 ©1999 SCM-Hänssler, Holzgerlingen
Zwischen Himmel und Erde (V2)
2. Zwischen Himmel und Erde leiden wir
an Zerrissenheit auf dem Weg zu dir
in dieser Zwischenzeit, in dieser Zwischenzeit.
Zwischen Himmel und Erde ist ein Steg
und du selbst bist die Brücke und der Weg
in dieser Zwischenzeit, in dieser Zwischenzeit.
Mitten in dieser Welt, doch nicht von dieser Welt,
wir gehören zu dir, und doch sind wir noch hier.
Zwischen Himmel und Erde hängst du dort,
ganz allein und verlassen von Mensch und Gott,
zwischen Himmel und Erde ausgestreckt, dort am Kreuz.
Zwischen Himmel und Erde hängst du dort,
wo die Balken sich kreuzen, ist der Ort
wo sich Himmel und Erde trifft in dir, dort am Kreuz.
Zwischen Himmel und Erde leiden wir
an Zerrissenheit auf dem Weg zu dir
in dieser Zwischenzeit, in dieser Zwischenzeit.
Zwischen Himmel und Erde ist ein Steg
und du selbst bist die Brücke und der Weg
in dieser Zwischenzeit, in dieser Zwischenzeit.
Text und Musik aller Stücke: Albert Frey
© 2022 Creative Kirche Witten
Außer:
02+03+10 ©2002 FREYKLANG, admin. by Gerth Medien, Asslar
05 ©2004 FREYKLANG, admin. by Gerth Medien, Asslar
09 ©1994 SCM-Hänssler, Holzgerlingen
19 ©1999 SCM-Hänssler, Holzgerlingen
Warum? (Psalm22)
Mein, Gott, mein Gott, warum, warum?
Warum hast du mich verlassen?
1. Ich schreie, es kommt keine Hilfe.
Ich rufe, du antwortest nicht.
Wohnst du nicht im Lob deines Volkes?
Und hofften nicht Väter auf dich?
Ich liege verzweifelt am Boden,
verspottet, verachtet, verhöhnt.
Hilfst du mir nicht aus meiner Lage?
Hast du nicht Gefallen an mir?
2. Auf dich allein bin ich geworfen
Ich brauch dich von Mutterleib an
Sei mir nicht fern, meine Hilfe
Ich spüre nur noch die Angst
Von Raubtieren bin ich umgeben,
sie reißen den Rachen weit auf
Ich bin ausgeschüttet wie Wasser,
Mein Herz ist zerschmolzen wie Wachs,
3. Wie eine rissige Scherbe
Vertrocknet ist alle meine Kraft
Die Zunge klebt an meinem Gaumen
Ich liege verzweifelt im Staub
Die Knochen kann ich alle zählen,
die Hände und Füße durchbohrt.
Sie teilen sich all meine Kleider
und losen dann um mein Gewand
4. Doch ich will dich rühmen und ehren,
Denn du hast das Elend gesehn.
Und ich will dich loben und preisen,
denn du machst die Elenden satt.
Wer nach dir fragt, der wird leben,
denn dein ist das Reich und die Kraft.
Dich werden alle anbeten,
am Ende hast du alle Macht.
Text und Musik aller Stücke: Albert Frey
© 2022 Creative Kirche Witten
Außer:
02+03+10 ©2002 FREYKLANG, admin. by Gerth Medien, Asslar
05 ©2004 FREYKLANG, admin. by Gerth Medien, Asslar
09 ©1994 SCM-Hänssler, Holzgerlingen
19 ©1999 SCM-Hänssler, Holzgerlingen
Wie lange noch?
Gott, wie lange noch, Gott, wie lange noch,
wie lang lässt du es weiter zu,
dass Unrecht bleibt, zum Himmel schreit?
Gott, wie lange noch, Gott, wie lange noch
wie lang siehst du von oben zu,
wie Krankheit quält und Hoffnung fehlt?
Siehst du die Tränen, hörst du das Flehen?
Sind wir allein in dieser Welt?
Siehst du das Leiden, fühlst du Schmerzen?
Wo bleibst du, Trost der ganzen Welt?
Mensch, wie lange noch, Mensch, wie lange noch
sind wir geteilt in unsrer Welt
in arm und reich, nicht frei, nicht gleich?
Mensch, wie lange noch, Mensch, wie lange noch
sind wir getrennt von unsrem Grund,
der Glaube klein, das Herz aus Stein?
Siehst du die Tränen, hörst du das Flehen?
Sind wir allein in dieser Welt?
Siehst du das Leiden, fühlst du Schmerzen?
Wo bleibt der Trost der ganzen Welt?
Text und Musik aller Stücke: Albert Frey
© 2022 Creative Kirche Witten
Außer:
02+03+10 ©2002 FREYKLANG, admin. by Gerth Medien, Asslar
05 ©2004 FREYKLANG, admin. by Gerth Medien, Asslar
09 ©1994 SCM-Hänssler, Holzgerlingen
19 ©1999 SCM-Hänssler, Holzgerlingen
Durst
1. Durst, unstillbarer Durst
quält meine Kehle, zerreißt meine Seele,
so brennt diese Glut.
Durst, unendlicher Durst
lässt mir keine Ruhe, doch nichts was tue,
bringt mir echten (wirklich) Trost
2. Mehr, ich brauch immer mehr,
die Quellen versiegen, was kann ich noch kriegen,
die Wüste ist leer.
Meer, Verdursten im Meer,
versalzt und vergiftet, das Rettungsboot driftet
verlorn hin und her.
Nichts auf der Welt ist je genug.
Nichts füllt das Loch, den rissigen Krug.
Nichts auf der Welt füllt mich je aus.
Nichts bliebt bestehn, nichts bleibt mein Zuhaus.
Nichts in der Zeit stillt diesen Durst nach Ewigkeit.
Gott, ich schreie zu dir!
Gott, ich dürste nach dir!
Gott, wann darf ich kommen, dein Angesicht sehn?
3. Schein, der äußere Schein,
nur falsche Versprechen die sich bitter rächen,
nur Essig statt Wein.
Kelch, der bittere Kelch,
er geht nicht vorüber, ich steh nicht darüber,
ich muss mittendurch.
Text und Musik aller Stücke: Albert Frey
© 2022 Creative Kirche Witten
Außer:
02+03+10 ©2002 FREYKLANG, admin. by Gerth Medien, Asslar
05 ©2004 FREYKLANG, admin. by Gerth Medien, Asslar
09 ©1994 SCM-Hänssler, Holzgerlingen
19 ©1999 SCM-Hänssler, Holzgerlingen
Unerfüllt
1. So viele Träume, so viele Pläne
bleiben unerfüllt, bleiben unerfüllt.
So viele Wünsche, voll Hoffnung und Sehnsucht
bleiben unerfüllt, bleiben unerfüllt.
Wir tappen im Dunklen, wir fischen im Trüben.
Wir sehen nicht das klare Licht.
Wir dämpfen die Schmerzen, wir glauben an Lügen.
Nichts reicht zum Grund, reicht tief genug.
Unerfüllt bleiben wir,
wenn nichts die innere Leere füllt,
wenn nichts die tiefere Sehnsucht stillt.
Unerfüllt bleiben wir,
bis sich die Quelle in uns erschließt,
bis das lebendige Wasser fließt.
2. So viele Gebete, so viele Versprechen
scheinen unerfüllt, scheinen unerfüllt.
So viele Visionen sind nur Illusionen,
bleiben unerfüllt, bleiben unerfüllt.
wir streiten um Regeln, wir wolln Recht behalten.
Wir sehen nicht das reine Licht.
Wir schließen die Augen, wir bleiben bei Alten.
Nichts reicht zum Grund, reicht tief genug
3. So viele Orte, so viele Momente
bleiben unerfüllt, bleiben unerfüllt.
Wir kennen die Quelle, doch schöpfen kein Wasser,
bleiben unerfüllt, bleiben unerfüllt.
Wir bleiben im Außen, wir kämpfen mit Worten.
Wir sehen nicht das innre Licht.
Wir suchen nach Antwort, doch an falschen Orten.
Nichts reicht zum Grund, reicht tief genug.
Unerfüllt bleiben wir,
Unerfüllt bleiben wir.
Wir klammern die Risse, wir stopfen die Löcher.
Wir sammeln die Waffen, die Pfeile im Köcher,
Wir bleiben in Deckung, verschränken die Hände,
Wir glänzen nach außen, wir tünchen die Wände.
Nichts reicht zum Grund, reicht tief genug.
Text und Musik aller Stücke: Albert Frey
© 2022 Creative Kirche Witten
Außer:
02+03+10 ©2002 FREYKLANG, admin. by Gerth Medien, Asslar
05 ©2004 FREYKLANG, admin. by Gerth Medien, Asslar
09 ©1994 SCM-Hänssler, Holzgerlingen
19 ©1999 SCM-Hänssler, Holzgerlingen
Es ist vollbracht
1. Dreißig Jahre im Verborgnen,
erst die Flucht, dann ein Dorf weit im Norden.
Die Familie, einfach leben,
Häuser bauen mit eigenen Händen.
Einmal im Jahr nach Jerusalem,
das Haus seines Vaters, den Tempel sehn.
Dann drei Jahre auf der Straße,
Fischer, Freunde und Menschen am Rande.
Das Reich Gottes ist gekommen,
frohe Botschaft mit Zeichen und Wundern.
Dann geht der Weg nach Jerusalem,
denn dort muss alles zu Ende gehn.
Es ist vollbracht, es ist vollbracht!
Der Vater gab den Sohn hin, die Schrift hat sich erfüllt.
So sehr hat Gott die Welt geliebt.
2. Eine Woche, Festgedränge,
erst „Hosanna“, dann „kreuzigt ihn“, schrein sie.
Blinde Führer, Pharisäer,
Freunde an seinem Tisch und Verräter.
Tränen und Blut für Jerusalem,
sein Leib, dieser Tempel, wird untergehn.
Die drei Tage voll Bedeutung,
heute Freitag, hinab ganz nach unten.
Morgen Samstag, Totenstille,
dann kommt Sonntag, das Leben in Fülle.
Endlich das neue Jerusalem,
die ganze Welt wird dann sein Tempel sein.
Es ist vollbracht, es ist vollbracht!
Der Vater gab den Sohn hin, sein Wille ist erfüllt.
So sehr hat Gott die Welt geliebt.
Er ging den Weg ganz nach unten.
Er ging den Weg bis ans Kreuz.
Wie kann ich jemals begreifen,
was das für mein Leben heißt?
Er ging den Weg bis zum Ende.
Er nahm das Unrecht auf sich.
Er trägt die Last dieser Erde,
Er gab sein Leben für mich.
Durch seine Wunden, durch seine Leiden,
er hat die Lasten der Welt getragen.
Er hat das Unrecht auf sich genommen,
den Sieg errungen, den Tod bezwungen,
für alle Zeiten, für alle Menschen,
damit wir Leben in Fülle haben,
damit wir frei sind, Versöhnung finden,
in Frieden sterben und ewig leben.
Es ist vollbracht.
Text und Musik aller Stücke: Albert Frey
© 2022 Creative Kirche Witten
Außer:
02+03+10 ©2002 FREYKLANG, admin. by Gerth Medien, Asslar
05 ©2004 FREYKLANG, admin. by Gerth Medien, Asslar
09 ©1994 SCM-Hänssler, Holzgerlingen
19 ©1999 SCM-Hänssler, Holzgerlingen
Der Vorhang
Vater, in deine Hände lege ich meinen Geist.
Der Vorhang ist zerrissen und der Zugang ist frei.
Was verhüllt war, steht offen, was getrennt war, ist eins.
Text und Musik aller Stücke: Albert Frey
© 2022 Creative Kirche Witten
Außer:
02+03+10 ©2002 FREYKLANG, admin. by Gerth Medien, Asslar
05 ©2004 FREYKLANG, admin. by Gerth Medien, Asslar
09 ©1994 SCM-Hänssler, Holzgerlingen
19 ©1999 SCM-Hänssler, Holzgerlingen
Vater in deine Hände
1. Vater, in deine Hände lege ich meinen Geist.
Du kennst Beginn und Ende. Vater, du siehst und weißt.
Mein Herz ist schwer, sagt: bleib noch.
Kurz war die Zeit, doch sie war erfüllt.
Auch auf den dunklen Wegen
hat mich dein Segen mit Licht umhüllt.
2. Vater in deine Hände lege ich meine Last.
Du wirst all das vollenden, was du begonnen hast.
Mir scheint so viel noch offen,
doch ich will hoffen, dass du erfüllst.
Ich muss es nicht verstehen,
es soll geschehen, wie du es willst.
3. Vater in deine Hände lege ich meinen Plan.
Du wirst noch Andre senden, mein Teil ist nun getan.
Vater, all meine Lieben,
die mir noch blieben, du siehst sie an.
Du wirst noch für sie sorgen,
wenn ich es Morgen selbst nicht mehr kann.
4. Vater in deinen Frieden, senke ich mich hinab.
Du wirst mich zu dir ziehen, du lässt mich nicht im Grab.
Vater, von dir her komm ich,
und mit dir ging ich durch diese Zeit.
Zu dir werde ich gehen
und dein Licht sehen in Ewigkeit.
Text und Musik aller Stücke: Albert Frey
© 2022 Creative Kirche Witten
Außer:
02+03+10 ©2002 FREYKLANG, admin. by Gerth Medien, Asslar
05 ©2004 FREYKLANG, admin. by Gerth Medien, Asslar
09 ©1994 SCM-Hänssler, Holzgerlingen
19 ©1999 SCM-Hänssler, Holzgerlingen
Die neue Welt
1. Das Kreuz ist nicht das Ende,
es bringt die große Wende in Zeit und Ewigkeit.
Die Saat ist in der Erde,
damit sie fruchtbar werde in Zeit und Ewigkeit.
Das Kreuz lässt uns neu hoffen,
die Zukunft steht uns offen in Zeit und Ewigkeit.
Das Kreuz bleibt ein Geheimnis,
es sprengt unsre Erkenntnis in Zeit und Ewigkeit.
Du hast die Weisheit dieser Welt auf den Kopf gestellt.
Die neue Welt, die neue Zeit
wird kommen, hat schon begonnen.
Du hast am Kreuz dem Tod die Macht
genommen, den Kampf gewonnen.
Die Liebe trägt, die Liebe siegt, die Liebe bleibt.
2. Das Reich den geistlich Armen
und Trost für die, die leiden, in Gottes neuer Welt,
die Erde für die Sanften,
das Recht für die, die hungern, in Gottes neuer Welt.
Barmherzige empfangen,
die reinen Herzen sehen in Gottes neuer Welt.
Die Friedensstifter erben,
Verfolgte werden leben in Gottes neuer Welt.
Du hast den Maßstab dieser Welt auf den Kopf gestellt.
Der Heiler gezeichnet mit den Wunden,
der König, er trägt die Dornenkrone,
erniedrigt, erhöht über die Erde.
Du wirst alle zu dir ziehn, du wirst alle zu dir ziehn! 2x
Die neue Welt, die neue Zeit,
die Liebe siegt, die Liebe bleibt.
Text und Musik aller Stücke: Albert Frey
© 2022 Creative Kirche Witten
Außer:
02+03+10 ©2002 FREYKLANG, admin. by Gerth Medien, Asslar
05 ©2004 FREYKLANG, admin. by Gerth Medien, Asslar
09 ©1994 SCM-Hänssler, Holzgerlingen
19 ©1999 SCM-Hänssler, Holzgerlingen
Anker in der Zeit
1. Es gibt bedingungslose Liebe.
die alles trägt und nie vergeht,
und unerschütterliche Hoffnung,
die jeden Test der Zeit besteht.
Es gibt ein Licht, das uns den Weg weist,
auch wenn wir jetzt nicht alles sehn.
Es gibt Gewissheit unsres Glaubens,
auch wenn wir manches nicht verstehn.
2. Es gibt Versöhnung selbst für Feinde
und echten Frieden nach dem Streit,
Vergebung für die schlimmsten Sünden,
ein neuer Anfang jederzeit.
Es gibt ein ewges Reich des Friedens,
in unsrer Mitte lebt es schon,
Ein Stück vom Himmel hier auf Erden
in Jesus Christus, Gottes Sohn.
Es ist das Zentrum der Geschichte,
er ist der Anker in der Zeit.
Er ist der Ursprung allen Lebens
und unser Ziel in Ewigkeit.
3. Es gibt die wunderbare Heilung,
die letzte Rettung in der Not
Und es gibt Trost in Schmerz und Leiden,
ewiges Leben nach dem Tod.
Es gibt Gerechtigkeit für alle,
für unsre Treue ewgen Lohn.
Es gibt ein Hochzeitsmahl für immer
mit Jesus Christus, Gottes Sohn.
Text und Musik aller Stücke: Albert Frey
© 2022 Creative Kirche Witten
Außer:
02+03+10 ©2002 FREYKLANG, admin. by Gerth Medien, Asslar
05 ©2004 FREYKLANG, admin. by Gerth Medien, Asslar
09 ©1994 SCM-Hänssler, Holzgerlingen
19 ©1999 SCM-Hänssler, Holzgerlingen